Ich habe den adidas miCoach jetzt schon eine ganze Weile und bin auch schon längere Strecken mit ihm gelaufen. Mein angefangenes Training ist in ein paar Wochen zu Ende und da denke ich, kann man schon ein kleines Fazit über den bisherigen Trainingsverlauf ziehen. Der wichtigste Punkt ist meiner Meinung nach, ob sich das System bis jetzt für mich gelohnt hat und ob es seinen Zweck erfüllt. Dazu möchte ich sagen, dass ich (wie ich es bis jetzt beurteilen kann) genau das bekommen habe was ich wollte. Der miCoach motiviert mich regelmäßig die Workouts zu absolvieren. Das liegt daran, da sie wirklich Abwechslung bieten. Manchmal muss man schneller laufen und manchmal langsamer. Manchmal dauern die Workouts 30 Minuten und manchmal eine ganze Stunde (abhängig vom gewählten Training). Rein Gefühlsmäßig bin ich fitter geworden. Ich laufe jetzt auch Steigungen im geringen Tempo wo ich vorher nur gegangen bin, um die blaue Zone nicht zu verlassen. Die Benutzerfreundlichkeit des miCoach selbst ist sehr gut. das Gerät kann intuitiv bedient werden. Was etwas umständlicher ist, ist das Onlineportal. Das sollte allerdings für geübte Nutzer, die sich auch sonst im Web bewegen kein Problem darstellen. Probleme die bis jetzt mit dem Onlineportal auftraten waren leicht zu beheben. Ein Problem der letzten Tage war, dass neue Stimmen für Ansagen erschienen und bei der Synchronisation meine Einstellungen überschrieben wurden. Im Onlineportal musste ich dann die deutsche Stimme wieder einstellen. Das war aber schnell erledigt. Zur Verarbeitung kann ich nur sagen, dass sie hochwertig wirkt. Auch ein Workout im Schnee und Matsch hat dem Schrittsensor nichts anhaben können, obwohl mein ganzer Schuh in einer Pfütze verschwunden war :)
Montag, 22. November 2010
Sonntag, 14. November 2010
Stürmische Woche
Diese Woche waren bei uns im Thüringer Wald ein paar sehr stürmische Tage, wo Laufen nicht möglich war. Nun war ich sehr neugierig was mit meinem Trainingsplan passiert, wenn ein Workout ausfällt. Als ich im Online Portal auf meinen Trainingsplan geschaut hatte, verschob sich das Training auf den nächsten Trainingstag (es waren zwei aufeinanderfolgende Tage). Weil ich natürlich nicht zwei Workouts an einem Tag machen wollte verschob ich das verpasste Training an einen freien Tag. Diese Funktion finde ich schon recht praktisch. Ich glaube aber, dass man nicht viele Workouts verschieben sollte, da man sonst nicht sein Trainingsziel erreicht.
Allerdings ist mir auch eine kleine Schwäche des miCoch aufgefallen, welche ich vorher nicht bedacht hatte. Bei sehr starkem Wind versteht man die Anweisungen über den Kopfhörer nicht mehr so gut, obwohl ich ihn auf die maximal Lautstärke stellte. Des Weiteren habe ich keine Möglichkeit gefunden die Maximallautstärke als Standardlautstärke festzulegen. Man muss also vor jedem Training die Lautstärke neu einstellen, wenn einem die Standardeinstellung nicht gefällt.
Sonntag, 7. November 2010
Blauer Lauf
Diese Woche hatte ich ein sehr abwechslungsreiches Programm. Am Montag habe ich immer eine Erholungsphase, was einem 30 minütigen Lauf in der blauen Zone entspricht. Dabei habe ich festgestellt, dass ich nicht die Kilometeranzahl schaffe die ich vorher ohne miCoach gelaufen bin. Bei der blauen Zone ist die Herzfrequenz in einem Bereich von 123 SPM bis 139 SPM (zumindest hat das mein Bewertungstraining ergeben). Durch viele kleinere Hügel auf meiner Laufstrecke ist die Belastung sehr unterschiedlich. So kann es dazu kommen, dass bei einer kleineren Steigung meine Herzfrequenz ansteigt und ich mein Tempo reduzieren muss. Reicht das nicht aus muss ich anfangen zu Gehen statt zu Laufen, da ich sonst außerhalb der blauen Zone bin. Wie schon erwähnt schaffte ich es nicht die Strecke komplett innerhalb des Trainings zu laufen, deshalb habe ich den miCoach nach dem Training die Daten einfach weiter aufzeichnen lassen und bin in etwas strammerem Tempo weiter ;-) Dies ist auch hinterher in der Analyse des Workouts zu erkennen (Siehe Herzfrequenzmessung blauer Lauf).
| Herzfrequenzmessung blauer Lauf - Screenshot aus dem miCoach OnlinePortal |
Man sollte sich also eine passende Strecke aussuchen oder nach der Hälfte einfach umdrehen und zurück laufen, wenn man keine Lust hat danach weiter zu machen. Was ziemlich toll ist, ist dass der miCoch erkennt wenn die gemessenen Kilometer des Schrittsensors nicht mit der angegeben Strecke übereinstimmen. Durch einen Klick passt das Portal die Daten an und der Schrittsensor wird neu kalibriert, sobald eine Synchronisation gestartet wird.
Sonntag, 31. Oktober 2010
Das Beurteilungstraining
Mein erstes Workout war ein Beurteilungstraining, Dieses Workout diente dazu meine derzeitige Fitness in nur 12 Minuten festzustellen. Dabei ist es wichtig sich selber einschätzen zu können, denn man bekommt sinngemäß Anweisungen wie: „Beschleunigen Sie auf Stufe 5 von 10“. Was so viel bedeutet wie: „gehe an die Hälfte deines Limits“. dabei ist es wichtig eine kontinuierliche Steigerung zu erreichen, denn die Herzfrequenz darf bei Stufe 8 von 10 nicht niedriger sein als bei Stufe 6 von 10. Da ich mir vorher nicht genau durchgelesen habe, wie dieses Training abläuft, habe ich das erste Training in den Sand gesetzt. Dies wurde mir auch nach dem Training mitgeteilt. Um ein zweites Bewertungstraining absolvieren zu können, habe ich den erstellten Trainingsplan gelöscht und den gleichen Trainingsplan neu erstellt. Somit war mein erstes Workout wieder ein Beurteilungstraining und alle anderen Workouts haben sich um einen Tag verschoben. Beim zweiten Beurteilungstraining habe ich darauf geachtet eine kontinuierliche Steigerung zu erreichen. Dies ist mir auch gelungen, wie man es an der Grafik (Herzfrequenzmessung im Beurteilungstraining) erkennen kann.
| Herzfrequenzmessung im Beurteilungstraining - Screenshot aus dem miCoach OnlinePortal |
In der Grafik sind auch die farbig hinterlegten Zonen zu erkennen, an denen sich später die Workouts orientieren. Des Weiteren ist noch zu erwähnen, dass sich der Herzfrequenzmesser und der Kopfhörer angenehm tragen lassen.
Samstag, 23. Oktober 2010
Erste Schritte
Nachdem ich den miCoach ausgepackt habe, habe ich ihn gleich zum Aufladen an meinen Laptop angeschlossen. Dies erfolgte dank des mitgelieferten USB Kabels ohne Probleme. Um den miCoach nutzen zu können, muss man sich im Internet auf der Seite vom adidas miCoach ein Profil anlegen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass sich die Seite nicht korrekt laden ließ, was an der Inkompatibilität mit meinem Browser lag (Opera 10.61). Also habe ich mir den Firefox heruntergeladen und anschließend die Seite neu aufgerufen. Beim Anlegen des Profils ist es notwendig einen Benutzernamen einzugeben. Vorgeschrieben ist dabei eine mindestlänge zwischen 2 – 14 Zeichen. Als Benutzername gab ich „Ben1984“ an. Diese wurde aber komischer weise nicht akzeptiert, obwohl die Zeichenlänge stimmte. Durch eine kleine Abänderung wurde er dann aber akzeptiert. Der weitere Verlauf beim Anlegen des Profils ist nicht Schwierig, da nur ein paar kleine Fragen beantwortet werden müssen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass sich die Seite nicht korrekt laden ließ, was an der Inkompatibilität mit meinem Browser lag (Opera 10.61). Also habe ich mir den Firefox heruntergeladen und anschließend die Seite neu aufgerufen. Beim Anlegen des Profils ist es notwendig einen Benutzernamen einzugeben. Vorgeschrieben ist dabei eine mindestlänge zwischen 2 – 14 Zeichen. Als Benutzername gab ich „Ben1984“ an. Diese wurde aber komischer weise nicht akzeptiert, obwohl die Zeichenlänge stimmte. Durch eine kleine Abänderung wurde er dann aber akzeptiert. Der weitere Verlauf beim Anlegen des Profils ist nicht Schwierig, da nur ein paar kleine Fragen beantwortet werden müssen.
Ist die Installation komplett abgeschlossen, kann man sich aus zahlreichen Trainingsplänen einen aussuchen. Diese Pläne sind in verschiedene Kategorien unterteilt und haben verschiedene Schwierigkeitsgerade. Es gibt sogar die Möglichkeit sich gezielt auf bestimmte Wettkämpfe vorzubereiten oder einen eigenen Plan zu erstellen. Ich habe mich für einen Trainingsplan aus der Kategorie „Fit werden“ entschieden. Diese Kategorie ist in sechs Schwierigkeitsstufen unterteilt, wobei ich Stufe fünf favorisierte.
Um den Trainingsplan auf den miCoach zu übertragen musste ich mir ein Synchronisations-Tool herunterladen. Dieses erkennt automatisch ob der miCoach angeschlossen ist und überträgt die aktuelle Konfiguration und auch notwenige Updates.
Bis dahin würde ich sagen dass die Inbetriebnahme einfach gestaltet ist, obwohl es zu kleinen Fehlern bei der Registrierung kam. Das Internetportal ist übersichtlich und die Trainingspläne/Ziele gut beschrieben.
Samstag, 16. Oktober 2010
Hintergrundinfo zum Test
Als ich vor zwei Jahren mit dem Laufen begann, hatte ich mir aus dem Internet ein Trainingsplan heruntergeladen um einen richtigen Start hinzulegen. Ziel war es am Anfang des Trainings nicht zu übertreiben und am Ende 30 Min. durchzulaufen. Leider stellte sich heraus, dass die Angaben auf dem Trainingsplan schwammig formuliert und somit nicht so effektiv waren. Also bin ich meist einfach drauf los gelaufen. Das Ergebnis war, dass ich somit ein nicht sehr abwechslungsreiches Training und später auch keine große Konditionssteigerung hatte. Auch die Motivation hatte sich nicht zum positiven entwickelt. Um mein Lauftraining zu verbessern suchte ich im Internet nach Pulsuhren und besseren Trainingsplänen. Dabei ist mir der Adidas miCoach Pacer aufgefallen, welcher schon vorgefertigte Trainingspläne mitbringt. Auch das Konzept nicht immer auf eine Pulsuhr schauen zu müssen fand ich interessant. Also bin ich zum Laufladen meines Vertrauens und fragte nach was die von dem Gerät halten. Nach einer kurzen Diskussion wurde mir angeboten das Gerät für eine gewisse Zeit zu testen. Um anderen Kunden die Entscheidung für oder gegen die Anschaffung des miCoach zu erleichtern, schreibe ich meine Erfahrung mit dem miCoach in diesem Blog. Dabei werde ich vor allem auf die Verarbeitung/Qualität, die Benutzerfreundlichkeit sowie den Trainingsfortschritt/Erfolg eingehen.
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